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SB-1011-A-AR-Senden

1. Spieltag der Aufstiegsrunde zur Bezirksliga am 26.06.2011 um 11:00 Uhr in Senden

VFL Senden A1 – Teuto Riesenbeck A1    3:2 (2:2)

Aufstellung Riesenbeck:

Heekenjann / Lampe – Bischoff – Schröer - Hölscher / Heilemann – Abelmann – Helmig - Sackarendt / Rieke – Spanier


Einwechslungen:

Klostermann für Hölscher (46.) - Kaldeweide für Sackarendt (84.) - Remke für Lampe (88.)


Es fehlten: Plake (ABI-Fahrt)



Schiedsrichter: Pier (Hamm)

Tore: 1:0 (11.), 1:1 Spanier (19.), 1:2 Spanier (23.), 2:2 (30.), 3:2 (87.)


Besondere Ereignisse: Fehlanzeige


Gelbe Karten: Rieke, Helmig (Riesenbeck – Schwalbe/Foul) – Senden (3 / Foul)



Eckbälle: 6:9
Torschüsse: 9:14
Abseits: 2:1

Zuschauer: 204



Bittere Niederlage in Senden – Teuto's A1 unterliegt mit 2:3



Am vergangenden Sonntag, den 26.06.2011 begannen für die A1 Kicker vom SV Teuto Riesenbeck die Relegationsspiele zur Bezirksliga. Die Grün-Weißen gastieren beim VFL Senden. Genau wie vor zwei Jahren kam es zu der Begegnung zwischen dem VFL und Teuto. Teuto Trainer Steffen Molitor standen bis auf Leistungsträger Christoph Plake alle Spieler zu Verfügung. Riesenbeck agierte in einem klassichen 4-4-2 System.



Zum Spiel: Nachdem sich beide Mannschaften kurz abtasteten, hatten die Gäste in der 6. Spielminute die große Chance mit 1:0 in Führung zu gehen. Nach einer Freistoßhereingabe von Daniel Abelmann tauchte Innenverteidiger Benedikt Bischoff ganz allein am zweiten Pfosten auf. Bischoff hätte den Ball nur noch in die Maschen köpfen müssen, wählte aber mit einem „Kopfball-Aufsetzer“ die falsche Option und so ging der Ball knapp über das Tor der Sendener. Eine Minute später gab der VFL den ersten Warnschuss ab. Doch der Schuss eines Mittelfeldspielers aus rund 23 Metern war leichte Beute für Erik Heekenjann im Tor der Teutonen. Teuto übernahm nach rund acht Minuten die Kontrolle über das Spiel und musste dennoch in der 11. Minute den Treffer zum 1:0 für die Hausherren hinnehmen. Nach mehreren Unkonzentriertheiten kam ein Spieler des VFL ungehindert zum Flanken. Die scharfe Flanke versuchte Heekenjann zu klären, doch leider konnte er den Ball nur abprallen lassen. Ein Sendener Stürmer bedankte sich und schob locker zur 1:0 Führung ein. Riesenbeck ließ sich durch das Gegentor nicht verunsichern und drückte prompt auf die Egalisierung. In der 19. Minute konnten die Gäste den Ausgleich auch bejubeln. Nachdem sich Lukas Sackarendt mustergültig den Ball erkämpfe und clever zu Marcel Spanier durchsteckte, behielt dieser die Nerven und schob cool zum 1:1 ein. Nur vier Minuten später war es wieder Spanier der die Teutonen jubeln ließ. Nach Zuspiel von Sturmkollege Philip Rieke netzte Spanier zur 2:1 Gästeführung ein. Zu diesem Zeitpunkt eine absolut verdiente Führung für die Truppe von Trainer Steffen Molitor. Nach rund einer halben Stunde hätte Lukas Sackarendt das Ergebnis ausbauen müssen. Nach Steilpass von Abelmann tauschte Sackarendt alleine vorm gegnerischen Keeper auf, der allerdings glänzend parieren konnte. In der 30. Minute bekamen die Hausherren nach einem Konter einen Freistoß zugesprochen. Der aus 17 Metern geschosse Freistoß landete abgefälscht im Tor der Riesenbecker – 2:2! Auch nach dem erneuten Schock versuchten die Teutonen weiter nach vorne zu spielen. Ein Schuss von Philip Rieke konnte der Keeper zur Ecke parieren und eine Minute vor der Pause war wieder einmal der Keeper vom VFL der Sieger im Eins gegen Eins. Niclas Heilemann vergab alleine vor dem Gehäuse! Somit ging es mit einem für Senden eher schmeichelhaften 2:2 in die Kabine. Teuto wusste zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass sich die mangelnde Chancenverwertung gegen Ende des Spiels rächen würde.



Bei Riesenbeck kam Matthias Klostermann zu Beginn der zweiten Halbzeit für Christian Hölscher in die Partie. Die erste gute Gelegeneheit hatte der VFL mit einem Gewaltschuss aus 22 Meter Torentfernung. Die Hausherren waren nun die tonangebende Mannschaft und brachten die Riesenbecker Hintermannschaft immer wieder in Bedrängnis. Jedoch hatten die Gäste aus Riesenbeck die weitaus besseren Chancen. Eine dieser Kontermöglichkeiten vergab Marcel Spanier in der 49. Minute als er frei vorm Sendener Tor auftauchte. Sein eigentlich gut überlegter Lupfer überlistete den Keeper, ging aber knapp am rechten Torpfosten vorbei. Nach rund einer Stunde die wohl bis dato beste Chance für Senden. Nach einer Eckballhereingabe war ein Sendener Spieler mit dem Kopf zur Stelle. Aber auch sein Kopfball ging knapp am Pfosten vorbei ins Toraus. Fünf Minuten später war wieder ein Riesenbecker Spieler auf und davon. Und wieder versagten den Teutonen die Nerven. Diesmal in Person von Lukas Sackarendt, der den Ball im Eins gegen Eins mit dem Keeper hauchdünn am Tor vorbeischob. In der 73. Minute hätte der VFL in Führung gehen müssen, doch diesmal war Teuto Keeper Heekenjann auf der Hut und parierte die Riesenchance des Angreifers glänzend. Nun an war es ein offener Schlagabtausch! Beide Mannschaften wollten das Spiel unbedingt gewinnen. In der 76. Minute lenkte der Torwart einen Kopfball von Bischoff über die Latte und in der 79. Spielminute hätte Torjäger Philip Rieke eigentlich alles klar machen müssen. Nach einem herrlich vorgetragenden Konter musste Rieke den Ball nur noch am Keeper vorbeischieben, dies tat der Teuto Stürmer auch, jedoch ging der Ball auch am Tor vorbei. Danach wurden die Zuschauer Zeuge einer alten Fußballweisheit. „Wer vorne die Dinger nicht rein macht, der bekommt sie hinten rein.“ Ein Sendener Mittelfeldspieler dribbelte ab der Mittellinie ungehindert bis zum 16er und schloss überlegt zum 3:2 für Senden ab. Ein peinliches Abwehrverhalten das die Riesenbecker an den Tag legten, immerhin dribbelte der Spieler durch sechs Teutospieler, die allesamt nur neben herliefen. Zwar versuchten die Riesenbecker in den Schlussminuten noch einmal alles, aber man konnte sich keine zwingende Torgelegenheit mehr herausspielen. Somit siegt Senden mit 3:2 gegen Riesenbeck.



Fazit: Senden gewinnt ein Spiel, das beide Mannschaften hätten gewinnen können. Teuto war in Durchgang Eins die klar bessere Mannschaft. Senden drückte im zweiten Durchgang auf das Tempo. Zur Pause hätten die Riesenbecker eigentlich alles klar machen müssen. Zwar stand es zum Pausentee 2:2 Unentschieden. Allerdingts wäre ein 3:0 oder 4:0 für Teuto das Ergebnis, gewesen das die ersten 45 Minuten eher wiedergegeben hätte. Senden hatte in der ersten Halbzeit eigentlich nicht eine Torchance, konnte aber durch Riesenbecker Hilfe zwei Tore verbuchen. Im zweiten Spielabschnitt waren die Hausherren die Mannschaft die mehr in das Spiel investierte und auch das bessere Team war. Allerdings hätten sich die VFLer nicht über zwei oder drei weitere Gegentreffer in Durchgang Zwei beklagen können. Die Teuto Jugend muss sich einmal mehr fahrlässige Chancenverwertung nachsagen lassen. Es ist bitter, dass man es nicht geschafft hat die Konzentration für 90 Minuten hochzuhalten. Gerade da man als Mannschaft nach dem 0:1 Rückstand gemeinsam zurückgekommen ist und das Spiel gedreht hatte, brachte man sich durch Unkonzentriertheiten wieder von der Siegerstraße ab. Dennoch nützt es nichts sich weiter über das Spiel den Kopf zu zerbrechen. Kopf hoch und nach Vorne blicken, denn am Mittwoch bestreiten die Riesenbecker das 2. Spiel gegen den SV Burgsteinfurt. Hier wollen die Teutonen in der heimischen OASE-Arena das eigentlich „Unmögliche“ wahr werden lassen. Anstoß ist um 19 Uhr in Riesenbeck.

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