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SB-1011-A-P-Arminia

Kreispokal-Viertelfinal am 29.09.2010 um 19:00 Uhr in Uffeln

Arminia Ibbenbüren A1 – Teuto Riesenbeck A1    1:2 (1:1)

Aufstellung Riesenbeck:

Bouhier / Heilemann – Bischoff – Schröer - Klostermann / Abelmann / Helmig - Sackarendt / Plake – Rieke - Spanier


Aufstellung Arminia:                                                                                                                                                           D. Lider / Zedler – Hein - Birke / Krügel - Mieseler / V. Lider – Walkenhorst – Menzel / Große-Wördemann - Müller


Einwechslungen:
Lampe für Rieke (83.)                                                                                                                                             Kaldeweide für Sackarendt (85.)


Es fehlten: Fehlanzeige


Schiedsrichter: Andreas Büchting (Ibbenbüren)


Tore: 0:1 Plake (3.), 1:1 Mieseler (25.), 1:2 Rieke (61.)

 
Besondere Ereignisse: Rote Karte gegen Krügel (Arminia, 75.), 5-Min Zeitstrafe gegen V. Lider (Arminia, 77.), 5-Min Zeitstrafe gegen Deiters (Arminia, 83.)


Gelbe Karten: Rieke, Spanier (Riesenbeck) – V. Lider, Deiters (Arminia)


Eckbälle: 8:6
Torchancen: 3:8
Abseits: 2:2

Zuschauer: 138



Teuto zieht ins Halbfinale ein – Leistungssteigerung im zweiten Durchgang



Am heutigen Mittwoch fand für die A1- Jugend von Teuto Riesenbeck das Kreispokal- Viertelfinale statt. Um 19:00 Uhr traf die Elf von Trainer Steffen Molitor innerhalb von vier Tagen zum zweiten Mal auf den Vorjahresfinalisten Arminia Ibbenbüren. Nachdem man sich am Sonntag in der Meisterscahft 2:2 trennte, gabs für beide Teams nur eine Marschroute. Gewinnen, gewinnen um eine Runde weiter zu kommen. Gespielt wurde auf dem gut bespielbaren Nebenplatz in Uffeln. Bei den Riesenbeckern kehrte mit Simon Bouhier die etatmäßige Nr. 1 zurück ins Tor. Bouhier musste die letzten beiden Pflichtpsiele aufgrund einer Verletzung aussetzen. Im Gegensatz zum vergangenen Sonntag als Arminia zu Gast bei Teuto war, änderte Molitor seine Elf auf einer weiteren Position. Lukas Sackarendt rückte für Oliver Lampe in die Startelf. Zur Verwunderung vieler Riesenbecker Zuschauer, spielte Offensivakteur Niclas Heilemann den Part des rechten Außenverteidigers.



Zum Spiel. Mit der ersten Offensivaktion der Gäste aus Riesenbeck sprang ein Eckstoß heraus. Die Ecke von Daniel Abelmann konnten die Arminen aus dem Sechzehner klären, allerdings genau vor die Füße von Christoph Plake. Plake zog aus 16 Metern ab und versenkte den Ball mit viel Glück im gegnerischen Gehäuse. Besser hätte es für die Teutonen nicht laufen können. Doch die frühe Führung brachte nicht die erhoffte Sicherheit ins Riesenbecker Spiel. Viele ungenaue Pässe und Stoppfehler prägten das Spiel der Teutonen. Die Arminen kamen nun besser ins Spiel und wirkten frischer und waren nach der Führung der Gäste auch das bessere Team. Torchancen erspielten sich die Arminen aber keine. In der 15 Minute der erste Torschuss eines Arminen Mittelfeldakteurs. Doch den Distanzschuss konnte Simon Bouhier zur Ecke klären. Die Schierloher waren immer wieder bei Ecken und Freistößen gefährlich. Dazu stärkten die Riesenbecker die Hausherren immer wieder durch unnötige und kleinliche Fouls, die zu Standartsituationen führten. In der 25. Minute dann der verdiente Ausgleich für die Armina. Und dieser hatte sich angedeutet. Nach einer Freistoßhereingabe von der rechten Außenbahn konnten die Gäste den Ball nicht aus dem Strafraum klären und somit kam ein Ibbenbürener Spieler frei zum Schuss. Dieser wurde unhaltbar von einem Riesenbecker abgefälscht und landete im Tor von Simon Bouhier. Nur vier Minuten nach dem Ausgleich verpasste Viktor Lider eine Hereingabe der Arminen knapp. Nach rund einer halben Stunde parierte der Arminen Schlussmann einen Gewaltfreistoß von Spanier. Aus der daraus resultierenden Ecke konnten die Teuto Kicker kein Profit schlagen. Dies war die letzte erwähnenswerte Aktion in einer insgesamt ausgeglichenen erste Hälfte mit wenig Torraumszenen. Die Arminen hatten ein leichtes Übergewicht und man merkte den Hausherren an, dass die irgendwie motivierter waren. 1:1 – Damit ging es in die Pause.



Die Riesenbecker gingen unverändert in die zweite Hälfte. Allerdings waren es die Arminen, die besser ins Spiel kamen. Doch Torchancen blieben zunächst aus. Mit der Zeit wurden die Riesenbecker wieder stärker und kamen besser ins Spiel. In der 52. Spielminute wurde Matthias Klostermann auf der linken Außenbahn freigespielt und drang in den Strafraum ein. Seine flache Hereingabe wurde von seinem Gegenspieler abgefälscht und prallte vom Pfosten ab. Von nun an war das Team vom Teutohang die Tonangebende Mannschaft. In der 56. Spielminute scheiterte Marcel Spanier freistehend aus 12 Metern. Er schoss den Ball mit seinem schwächeren rechten Fuß vorbei am Tor. Nur fünf Minuten später die Erlösung. Nach einem Doppelpass auf der rechten Seite zwischen Heilemann und Sackarendt spielte Heilemann einen strammen flachen Pass in den Sechzehner. Torjäger Philip Rieke stand goldrichtig und beförderte den Ball im rutschen ins Tor. Zu diesem Zeitpunkt des Spiels eine verdiente Führung für Riesenbeck.



Auch in der Folgezeit konnten sich die Riesenbecker Chancen erspielen. So scheitete Bischoff per Kopf und Rieke alleine vorm Keeper. In der 75. Minute sah ein Arminen Spieler die Rote Karte. Nachdem Philip Rieke von Christoph Plake auf die Reise geschickt wurde, konnte er nur noch per Foul gestoppt werden. Den daraus resultierenden Freistoß von Rieke konnte der Arminen Keeper mit einer Glanzparade entschärfen. Nun wurde es ruppiger und nur zwei Minuten nach dem Platzverweis bekam ein weiterer Spieler der Hausherren eine 5- Minuten Zeitstrafe wegen Meckerns. 9 gegen 11! Sollte eine klare Kiste sein – denkste! Die Arminen steckten nicht auf und waren mit 2 Mann weniger sogar gleichwertig. Gerade war der Spieler mit der 5 Minuten Strafe wieder auf dem Platz, so musste der nächste Spieler der Arminia das Spielfeld nach einem Foulspiel für 5 Minuten verlassen. Aber auch hier konnten die Riesenbecker die Überzahlsituation nicht nutzen. Lediglich Daniel Abelmann sorgte mit einem Freistoß für Gefahr. Sein Schuss von der linken Strafraumgrenze prallte an den rechten Außenpfosten. In den letzten Minuten passierte nichts mehr. Die Schierloher versuchten es mit langen Bällen doch Bischoff und Schröer konnten die Bälle immer wieder aus der Gefahrenzone klären. So pfiff der Schiedsrichter nach 4 minütiger Nachspielzeit ab.



Fazit: Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit in der es zurecht 1:1 gestanden hat konnten sich die Riesenbecker im zweiten Durchgang steigern und erspielten sich viele gute Torchancen. Diese wurden aber leider nicht genutzt und so musste man bis zum Ende um den Einzug ins Halbfinale bangen. Bei konsequenter Chancenverwertung wäre auch ein deutlich höherer Sieg drin gewesen. Zu bemängeln ist auch die Phase in der man zwei Mann mehr auf dem Feld war und diesen Vorteil nicht nutzen konnte. Doch am Ende gewannen die Gäste aus Riesenbeck und ziehen verdient ins Halbfinale des Kreispokals ein. Im Halbfinale treffen die Teutonen im Derby auf den SC Hörstel. Gespielt wird voraussichtlich nächsten Mittwoch, 06.10.2010 um 19:00 Uhr im Hörsteler Waldstadion.





  
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