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SB-1011-H-M-Dörenthe

1. Spieltag Kreisliga A am 11.09.2010 um 16:00 Uhr in Riesenbeck

Teuto Riesenbeck A1 – SG Dörenthe/Brochterbeck A1    2:1 (1:1)

Aufstellung Riesenbeck:

Bouhier / Lampe – Bischoff – Schröer – Sackarendt / Abelmann – Helmig / Plake / Heilemann – Remke – Spanier


Aufstellung Dörenthe/Brochterbeck:                                                                                                                           Kulig / Beulting – Postmeier – Kunkemöller / Meyer / Gröne – Stroot – Lindmeier – Sommers / Zeciri - Lagemann


Einwechslungen:
Rieke für Helmig (21.)
Klostermann für Remke (46.)

Es fehlten: Fehlanzeige


 

Schiedsrichter: Matthias Münch (Tecklenburg)   

Tore:
0:1 Meyer (18.), 1:1 Schröer (41.), 2:1 Plake (61.)
 
Besondere Ereignisse: Fehlanzeige

Gelbe Karten: Sackarendt, Lampe – Dörenthe (1)

Eckbälle: 12:2
Torchancen: 11:5
Abseits: 2:2

Zuschauer: 150



Teuto siegt zum Auftakt gegen einen starken Aufsteiger Dörenthe/Brochterbeck



Am vergangenden Samstag, dem 11.09.2010 war es endlich so weit. Der 1. Spieltag der neuen Saison stand an und man traf direkt auf den Aufsteiger SG Dörenthe/Brochterbeck. Die Kicker vom Kanal sind ungeschlagen aufgestiegen und haben auf dem Transfermarkt ordentlich hingelangt. So wurden gleich 5 Spieler von der Ibbenbürener SV und 2 Spieler von Preußen Lengerich verpflichtet. Auf der anderen Seite hatte Riesenbecks Trainer Steffen Molitor alle Spieler an Bord und konnte aus dem Vollen schöpfen. Nach einer viel versprechenden Vorbereitung in der man alle 11 Testspiele gewinnen konnte ging man mit hohen Erwartungen in das Spiel. Doch was sich in den ersten 45. Minuten abspielte war zum erstaunen aller Zuschauer in der Riesenbecker OASE- Arena unerklärlich.


Das Spiel war noch keine 30 Sekunden alt, als der Dörenther Lucas Meyer einen Freistoß aus knapp 35 Meter knapp am Tor vorbei schoss. Und es wird nicht das letzte mal sein, dass Meyer mit seinen Freistößen für Gefahr vorm Riesenbecker Gehäuse sorgt. Angriffaktionen auf Seiten der Hausherren waren Mangelware. Die Gäste aus Dörenthe/Brochterbeck kauften den Riesenbeck mit Pressing und einer nicht zu erwartenen Offensiven Spielweise den Schneid ab. Doch auch die Dörenther erspielten sich aus dem Spiel heraus keine zwingenden Torchancen.



So dauerte es bis zur 18. Minute bis der Schiedsrichter auf Freistoß für Dörenthe entschied. Eigentlich sollte ein Freistoß kurz vor der Mittellinie für keine Gefahr sorgen, doch eben Lucas Meyer legte sich den Ball zurecht und traf zur Verwunderung aller zur verdienten 1:0 Führung für die Gaste aus Dörenthe. Ohne irgendjemanden zu Nah treten zu wollen, dieser Ball darf niemals im Netz landen. Und wer dachte es sei ein Weckruf für die Riesenbecker, der wurde bitter enttäuscht. Keine zwei Minuten nach der Führung für Dörenthe hätte es 2:0 stehen können.
Ein Dörenther Mittelfeldspieler schickte seinen Mitspieler über die linke Seite und dieser knallte den Ball an das Außennetz. Hätten die Gäste zu diesem Zeitpunkt 2:0 in Riesenbeck geführt, wäre dies absolut verdient gewesen. Zu allem Übefluss musste der Riesenbecker Kapitän Simon Helmig in der 21. Minute nach einem harten einsteigen eines Dörenther Mittelfeldspielers verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Für Helmig kam mit Philip Rieke ein weiterer Stürmer. Somit hatten die Riesenbecker 5 Stürmer in der Elf.



Ab der 30 Minute nahmen die Hausherren den Kampf an. Zwar erspielten sich die Riesenbecker keine wirklichen Torchancen, doch man gewann immer mehr Zweikämpfe und hatte in den 15 Minuten bis zur Pause fast 6 Ecken zu verbuchen. Eben aus einer dieser Ecken resultierte das 1:1 durch Alexander Schröer in der 41.Minute. Schröer schraubte sich nach einem Echstoß von Marcel Spanier am höchsten und köpfte den Ball unbedrängt in den Torwinkel. Ein super Einstand für Schröer der erst zu dieser Saison von Preußen Münster zu seinem Heimatverein zurückkehrte. Mit dem 1:1 Unentschieden ging es dann auch in die Halbzeitpause – sehr schmeichelhaft für die Nachwuchskicker aus Riesenbeck.



Zur zweiten Hälfte brachte Molitor mit Matthias Klostermann für Bastian Remke einen Außenverteidiger der für etwas mehr Schwung auf den Flügeln sorgen sollte. Lukas Sackarendt rückte auf die 6er Position vor. Und das es in der Kabine nicht ganz so ruhig ablief wie gewohnt, davon konnten sich die Zuschauer in der zweiten Halbzeit selbst überzeugen. Denn die Hausherren waren für die restliche Spielzeit das klar bessere Team. Zwar rief die Mannschaft ihr Potenzial nicht ab, aber es reichte nun auch eine Mittelklassige Leistung um den Aufsteiger in Schacht zu halten. Es folgten eine Vielzahl guter Möglichkeiten. So vergab Philip Rieke nach einem wunderschönen Sololauf von Christoph Plake freistehend vorm Tor. Keine zwei Minuten später das 2:1 für Riesenbeck – oder doch nicht? Marcel Spanier setzte sich gegen 2 Abwehrspieler durch, umkurvte den Torwart und legte quer auf Christoph Plake, der den Ball ungehindert im Tor unterbrachte. Doch einer hatte etwas dagegen – Der Mann in Schwarz! Der Schiedsrichter entschied auf Abseits.



In der 61. Minute war es dann soweit: der wohl beste Spieler an diesem Nachmittag, Christoph Plake setzte sich nach einem Pass von Oliver Lampe gegen gleich 4 Dörenther Spieler durch und traf aus spitzen Winkel mit dem linken Fuß. Zu diesem Zeitpunkt der zweiten Hälfte verdienten sich die Teutonen die Führung. Zehn Minuten später köpfte Benedikt Bischoff nach einem Abelmann Freistoß knapp über das Tor und in der 75. Minute verfehlte Philip Rieke nach einer Abelmann Ecke das Gehäuse. In den verbleibenden fünfzehn Spielminuten lebte das Spiel von seiner Spannung. Die Riesenbecker waren bemüht den Ball in den eigenen Reihen zu halten doch hatte man den Ball nicht begang man viele unnötige Fouls die wiederum zu Freistößen der Gäste führten. Doch die Gäste konnten aus diesen Standartsituationen kein Profit schlagen und der Schiedsrichter pfiff die Partie nach drei minütiger Nachspielzeit ab.



Fazit: Riesenbeck gewinnt gegen einen extrem starken Aufsteiger aus Dörenthe/Brochterbeck. Die Gäste werden mit dieser Spielweise und diesem Auftreten mit dem Abstieg nichts zu tun haben und garantiert die ein oder andere Mannschaft zur Verzweiflung bringen. Die Hausherren dagegen blieben den Zuschauern in der ersten Halbzeit einiges schuldig, konnten sich in der zweiten Hälfte aber steigern und einen insgesamt verdienten Sieg einfahren. Dennoch sollte jedem Spieler bewusst sein, dass nichts von alleine geht. Laufbereitschaft, Wille und Kampf wurden über weite Strecken im Spiel der Riesenbecker vermisst. Letztenendes muss man mit dem Dreier zufrieden sein (mit der Art und Weise wie dieser zustande gekommen ist, aber nicht) und weiter an den Fehlern arbeiten. Hierzu haben die Riesenbecker bereits am kommenden Mittwoch die Möglichkeit. Dann nämlich reisen die Riesenbecker zur zweiten Pokalrunde zum B-Ligisten Falke Saerbeck. Angestoßen wird die Partie um 19:00 Uhr.



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